Erhebung

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Original: https://forum.paradoxplaza.com/forum/index.php?threads/stellaris-dev-diary-14-uplifting-and-subspecies.898648/#post-20382161

Auszug aus der Vorlesung zur Erhebung und genetischen Selbstverbesserung von Proffeser Xirg Ta’Nolek Royal Science Academy, Nishga VI Galactic Stardate 394.48 (Nach dem großen Aufstand) Drei Stunden vor der bedingungslosen Kapitulation der planetaren Autorität

<Aufzeichnungsbeginn>

Sehr schön, es freut mich, dass trotz der gegebenen Umstände so viele von Euch gekommen sind, vor allem sie Mr. Zeq-Zeq! Lassen Sie sich von dem orbitalen Bombardement nur nicht störren.

Aber lasst uns anfangen! Zuerst sprechen wir über die Erhebung und genetische Manipulation von nicht-intelligenten Rassen.

Während der Beobachtung von Planeten trifft man manchmal sogenannte Prä-intelligente Spezies die besonderes Potential zeigen. Hierbei meint man Spezies, die mit großer Wahrscheinlichkeit in gegebener Zeit eine Form von Intelligenz entwickeln würden ... würde man sie ein paar Millionen Jahre alleine lassen, aber das ist eine lange Zeit, wenn man darauf wartet. Viele Reiche nehmen daher das ganze selbst in die Hand und beschleunigen den Vorgang und verwandeln diese prä-intelligenten Spezies innerhalb weniger Jahre in produktive Bürger.

Zusätzlich zur Gabe des Bewusstseins erhält die so erhobene Spezies oft auch ein paar genetische Eigenschaften, um den Zweck für die man sie im Kopf hat, besser zu entsprechen. Vielleicht suchen sie eine zähe Rasse, die man für Bodentruppen einsetzen kann, oder aber auch geschäftige Arbeiter die gekonnt Minerale extrahieren können. Außerdem werden sie oft als Kolonisten für Welten mit einem der Spezies des Reiches eher unwirtlichem Klima genutzt.

14a.jpg

Nach einer erfolgreichen Rebellion gegen ihre früheren Herren haben sich die erhobenen Hulfir dazu aufgemacht selbst ein intergalaktisches Reich mit zwölf Systemen zu errichten.

Nicht zu vergessen dass tragische Beispiel der Shigarans...

<plötzliches Aufnahmeende, wiederaufnahme 43 Minuten später>

Okay, sieht aus als hätten wir wieder Strom. Keine Sorge, das war nur beinahe ein Treffer. Woher ich das weiß, Miss Zuka? Ansonsten würden wir diese Unterhaltung jetzt nicht führen. Würde jemand schauen, wie es Mr. Zeq-Zeq gehen, ich glaube er hat einen Schlag auf seinen Pileus abgekriegt, als das Dach zusammenstürzte.


Währenddessen kann ich meine Vorlesung fortführen. Hat ein Reich ein bestimmtest Technologielevel erreicht, haben sie auch die notwendigen Mittel um die DNA ihrer Bürger zu verändern. Ob sie diese nutzen, ist eine andere Frage, manchmal nehmen die Bürger auch selbst das Ganze in die Hand, vor allem wenn sie sich in unwirtlichen Umfeld wiederfinden. Es gibt mehrere bekannte Vorfälle von Kolonisten, die ihre eigenen DNA anpassten um besser mit den widrigen Bedingunen eines Planeten umzugehen.

Miss Zuka, konzentrieren Sie sich bitte, ignorieren Sie die Lichtblitze, das sind nur Leuchtgeschosse der Bodentruppen. Nichts was ihnen Angst machen müsste.

Manchmal sind die gerade erwähnten herbeigeführten Mutierungen allerdings so bedeutend, dass diese Kolonisten als eine neue Unterspezies gelten müssten. Und ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, wenn Sie Ihre DNA erstmal angepasst haben um besser der Kälte widerstehen zu können, ist es sehr verlockend auch gleich mal die eigene Stärke, Fruchtbarkeit oder andere schöne Vorteile mit zu nehmen.

Nein, Sie dürfen nicht gehen, Mr. Kolosch! Setzen Sie sich!

14b.jpg

Die Geburt der Post-Cynn. Ihr fehlgeschlagener Versuch Ihre übergeordnete Spezies auszulöschen, endete in Milliarden Opfer in einem Krieg über zwei Jahrzehnte.

Eine neue Unterspezies die stärker und angepasster ist als ihre übergeordnete Spezies sehen sich eventuell irgendwann als ... überlegen. warum sollten sie aber den Niederen untergeben sein? Auf der anderen Seite betrachten die unmodifizierten Mitglieder der übergeordneten Spezies die neue Unterspezies oft mit Neid und Verdacht. Angst for dem Anderem war schon oft eine starke Kraft in der Erschaffung neuer Konflikte seit der Erschaffung der Galaxie und die Entstehung einer Unterspezies ist oft begleitet von allgemeiner Unruhe.

Die Kämpfe scheinen näher zu kommen und ich fürchte wir müssen diese Vorlesung verfrüht beenden. Viele von Euch werden ohnehin bald versuchen die orbitale Blockade zu brechen um Khartaz-Ya mit Euren Familien feiern zu können. Ich wünsche euch viel Glück, und da nächste Woche wegen der Feiertage keine Vorlesung ist, hoffe ich die Überlebendenen in zwei Wochen wieder zu sehen.

Oh, der war knapp. Die Schockwellen dürften uns bald treffen. Um es mit den Worten meines alten Lehrers, Professor Kalabux zu sagen “Ji ka vixa, zu na…!

<plötzliches und endgültiges Aufnahmeende>

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