Migration und Sklaverei

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Original: https://forum.paradoxplaza.com/forum/index.php?threads/stellaris-dev-diary-26-migration-slavery-purges.914917/


Heute besprechen wir den Umgang mit der eigenen Bevölkerung. Wie bereits besprochen haben wir schon im Zuge von Edikten und Richtlinien darüber gesprochen, wie die Ethik des Reiches bestimmt was man tun oder lassen kann und was der Bevölkerung nicht gefällt. Drei der wichtigeren Richtlienen betreffen Migration, Sklaverei und Säuberungsaktionen

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Beginnen wir mit der Migration. Es gibt zwei Wege auf denen ich Bevölkerungsgruppen (Pops) zwischen Planeten bewegen: Spontane Migration oder Umsiedlung. Spielt man ein fanatisches Individualistenreich muss man zumindest der Gründerspezies die Migration erlauben (es gibt eine Option Aliens die Migration zu verbieten, nicht gern gesehen von Xenophilen). Pops denen es erlaubt ist, zu migrieren, tendieren dazu sich auf Planeten nieder zu lassen, die ihnen besser gefallen. Hierbei geht es nicht nur um die Klasse des Planeten, sondern auch Faktoren wie: ist Sklaverei erlaubt (dekadente Pops) oder ob es Alien-Pop auf dem Planeten gibt (Xenophile) und auch ob der Planet Teil eines Verwaltungssektor oder der Kernplaneten ist (Dissidenten und Aliens ziehen lieber nach Sektoren). Gestattet ein anderes Reich die Zuwanderung, ziehen die Pops evt. auch dorthin.

Solange man kein individualistisches Reich Spielt, kann man auch eine Richtlinie erlassen, die es erlaubt Pops gewaltsam umzusiedeln. Damit kann man einfach Pops zwischen Planeten bewegen, natürlich verbunden mit heftigen Kosten. Es gibt eine weitere Kontrollmöglichkeit: fanatisch Xenophobe können ein planetäres Edikt erlassen, dass fremde Einwanderung begrenzt. Fanatische Xenophile können sie aber auch förden.

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Soviel zur Migration, kommen wir zur Sklaverei. Man hat drei Möglichkeiten: Für alle erlaubt, nur für Aliens oder gar nicht. Fanatische Individualisten können Sklaverei nicht erlauben, außer die Gründerspezies ist dekadent und nur Xenophobe können die Sklaverei auf Aliens begrenzen. Warum Sklaven? Es mag ethisch verwerfbar sein, aber Sklaven sind harte Arbeiter (dafür schlechte Forscher). Natürlich gibt es die Möglichkeit von Sklavenfraktionen und -aufständen, aber kollektivistische Sklaven akzeptieren ihr Schicksal für das große Ganze.

Und zu guter Letzt, Säuberungen, eine Möglichkeit problematische Pops zu ... säubern ... dauerhaf. Natürlich reagieren auf derartig grausame Aktionen sowohl die eigene Bevölkerung als auch andere Reiche empathisch.

Nächste Woche sprechen wir über Musik & Sound. Entwicklertagebücher Stellaris