Primitive

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Original: https://forum.paradoxplaza.com/forum/index.php?threads/stellaris-dev-diary-13-primitive-civilizations.897491/

Auszug aus der Vorlesung über intelligente Wesen vor der Raumfahrt von Professor Xirg Ta’Nolek Königliche Akademie der Wissenschafte, Nishga VI Galaktische Sternzeit 394.41 ( Royal Science Academy, Nishga VI Galactic Stardate 394.41 (Nach dem großen Umbruch

<Aufzeichnungsbeginn>

Kommt zur Ruhe. Ach wenn ich in diesen Vorlesungssaal schaue und eure jungen Gesichter sehe, muss ich an meine eigene Jugend als Larve denken. Hoffentlich habt ihr mehr Gehirne als ich damals.

Heute sprechen wir über andere Ziviliastionen, die noch nicht die nötige Technologie zur Raumfahrt besitzen. Wir teilen solche Zivilisationen in zwei grobe Klassen ein, industrialisiert und prä-industriell. Hier gibt es aber noch weitere Unterteilungen, wie das Bronzezeitalter oder die post-atomare Ära, mit denen wir den technologischen Stand einer Zivilisation genauer beschreiben können.

Entdeckt ein Reich wie das unsere eine solche primitivere Zivilisation auffindet, hat sie in diesem Szenario verschiedene Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit wird vor allem von aggressiven expansonistischen Reichen bevorzugt, weiß es jemand? Miss Choggrah-Zu?

Genau - Eroberung! Wie Sie sich denken können, haben solche primitive Gesellschaften nicht die nötigen Mittel sich gegen einen derart technologischen überlegenen Gegner zur Wehr zu setzen. Industrialisierte und vor allem post-atomare Zivilisationen, können zwar durchaus ein Problem darstellen, aber ihre Waffen sind denen einer typischen Weltraumfahrt-Zivilisation immer noch deutlich unterlegen. Die Belohnung ist natürlich der Planet inklusive billiger Arbeitskräfte, wenn man erst mal die Bewohner versklavt hat.

Aber wie wir alle wissen, gibt es viele in der Galaxie, die solches Verhalten nicht gerne sehen. Sei es auf Grund eines missgeleiteten Instinkts diese primitiven Gesellschaften vor den Schrecken des Universums zu schützen, wie eine Jaktagarische Brutmutter ihre Jungen oder gar für schlimmere Forschungszwecke bevorzugen manche Reiche die Konstruktion versteckter Beobachtungsposten im Orbit. Die daraus entstehenden Erkenntnisse können eine große Hilfe im Bereich der Gesellschaftsforschung sein.


13a.jpg Die Zivilisation der Neboritaner des Kahalajom Systems. Sie haben sich selbst zerstört, kurz nachdem sie das atomare Zeitalter erreicht haben.

Beobachtungsposten gehen normalerweise einer von vier Missionen nach, die ich im folgenden kurz besprechen werde, schreibt mit, das kommt in der Klausur dran.

Passive Beobachtung

Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass das Beeinflussen der natürlichen Entwicklung einer Zivilisation ... schädliche Effekte haben kann. Bei der passiven Beobachtung versucht man jeden Einfluss zu unterlassen und die Zivilisation vor kultureller und technologischer Verunreinigung zu bewahren.

Aggressive Beobachtung

Meine eigene Spezies war vor langer Zeit der Beobachtete, als wir noch in unseren technologischen Kinderschuhen steckten. Ja, Mr. Igir-Zat, ich kann Ihr Gefieder zittern sehen, glauben Sie nicht wir haben vergessen, was Ihre Art getan hat! Aber unabhängig davon, die aggressive Beobachtung umfasst auch regelmässige Entführungen. Meist geht es um das Nehmen von DNA-Proben, Anbringen von Implantaten und andere böse Dinge. Dadurch erhält man mehr Daten, bringt aber auch die Gesellschaft ein wenig auf, nicht war Mr. Igir-Zat?

Technologische Bereicherung

Manche können den Anblick primitiver Zivilisationen einfach nich ertragen und beschließen aus welchen Gründen auch immer, die Gesellschaft auf eine höhere technologische Stufe zu bringen. Dies kann sich als eine sehr große Aufgabe erweisen, vor allem wenn sie ... nun primitiv sind. Man benötigt dafür Zeit, Geduld, und Gesellschaftsforschung. Dafür hat man danach ein treues Protektorat.

Geheime Infiltration

Das ist eine besondere Möglichkeit, bei der man Agenten einschleust, die per Operation so aussiehen, wie die zu infiltrierende Gesellschaft. Politisches und militärisches Führungspersonal wird Stück für Stück ersetzt, bis man die Primitiven dazu zwingen kann, ein Angebot der Annexion anzunehmen. Das erspart einem die Grundinvasion und noch viel wichtiger die Primitiven stehen ihren neuen Herrschern weniger negativ gegenüber, da sei glauben, ihre Oberherrschaft bewusst akzeptiert zu haben.

13b.jpg Ein Beobachtungsposten im Orbit nahe Lancord, mit Hilfe von Tarntechniken vor Teleskopen oder Radargeräten geschützt.

Wenn haben wir denn da, Mr. Zeq-Zeq, wie schön, dass Sie uns doch noch mit ihrer Anwesenheit beehren, leider sind wir aber gerade am Ende. Sparen Sie sich die Ausreden, ich hoffe nur Ihretwillen, dass sie es zum nächsten Mal pünktlich schaffen, wenn es um das Erheben von nicht-intelligenten Wesen und wie Mutation und Anpassung neu Subspezies hervorbringen.

Damit sind wir am Ende der heutigen Vorlesung.

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