Verwaltungssektoren

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Original: https://forum.paradoxplaza.com/forum/index.php?threads/stellaris-dev-diary-21-administrative-sectors.908587/

Heute sprechen wir über eines der großen Probleme aller Strategiespiele: langweiliges Mikromanagement, also Features, die zu viel Aufmerksamkeit des Spielers benötigen. Es ist natürlich schwer zu sagen, was "zu viel" ist. Wichtige Faktoren sind, wie wichtig das Konzept für das Spiel ist, wie sehr es zwischen kleine und große Reiche skaliert und wie repititiv es mit der Zeit wird.

Gefährlichster Punkt für Stellaris ist das Verwaltung der Planeten, zuteilen von Bevölkerung auf Planetenfelder und entscheiden welche Gebäude man wohin bauen soll. Es ist ein wichtiges Feature und bringt Spielspaß, aber wenn man sich um 20, 50 oder noch mehr Planeten kümmern muss, ist die Skalierung ein Problem. Offensichtliche Lösung ist Automatisierung und die KI die Arbeit abnehmen lassen. Allerdings machen wir das in Stellaris nicht "wie gewohnt" und haben uns für ein System entschieden, das mehr an das Vasallensystem aus CK2 erinnert: Verwaltungssektoren.

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Ein Verwaltungssektor wird von einem Gouvernour verwaltet. Man kann ein paar Planeten im Kerngebiet selbst verwalten, aber sobald man eine gewisse Größe erreicht erhält man Mali auf Einfluss und Einkommen. Das Limit hängt von diversen Faktoren ab, wie dem Regierungstyp, Technologien und anderem, aber es wird nie eine besonders große Anzahl sein. Deshalb sollte man sein Territorium in Sektoren einteilen. Man bestimmt den Hauptplaneten des Sektores,w elche Planeten dazu gehören (aber sie müssen alle mit dem Hauptplaneten verbunden sein) und den Namen.

Im Gegensatz zu Vasallen bleiben Sektoren ein integriertes TEil des Reiches, aber sie verhandeln Entwicklung des Planeten und Aufbau von Minenstationen in ihrer Region. Man kann einen Fokus bestimmen (Industrie, Forschung usw.), ihnen Minerale oder Energie/Credits schicken und ob sie mehr Minerale oder Energie/Credits fokussieren sollen. Sektoren besitzen keine Flotte, haben keine eigene Forschung (haben dieselbe Forschung wie der Spieler und ihre Forschungspunkte gehen auch an den Spieler.

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Sektoren verlangen nicht nach mehr Autonomie oder rebellieren (Möglichkeit für eine Erweiterung), aber ihre Bevölkerung neigt dazu, sich ideologisch anders als die des Reiches zu entwickeln und ihre eigene Identität zu entwickeln. Bevölkerungsanteile mit derselben Ideologie neigen dazu, in diese Sektoren auszuwandern, dasselbe gilt für Aliens derselben Spezies. Wenn sich Fraktionen formen, haben diese ihren Sitz oft in einem speziellen Sektor und Fraktionen können Autonomie fordern und Unabhängigkeit erreichen. Darüber sprechen wir aber in einem eigenen Entwicklertagebuch.

Nächste Woche sprechen wir über Allianzen und Föderationen.

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